Der Dermoidsinus (DS) ist eine erblich bedingte, embryonale Fehlbildung des Bindegewebes. Er kommt bei verschiedenen Hunderassen vor, besonders häufig jedoch beim Rhodesian Ridgeback (ca. 3 % der Population).
Beim jungen Welpen ist er als strangförmige Bildung unter der Haut erkennbar; auf der Hautoberfläche zeigt er sich meist als kleine, schwarze Öffnung. Der Sinus ist mit Haaren und Talg gefüllt und reicht in der Regel bis zur Wirbelsäule.
Warum eine Operation notwendig ist
Der DS ist kein kosmetischer Defekt – er sollte so früh wie möglich (idealerweise in der 6.–8. Lebenswoche) operativ entfernt werden.
Ohne Behandlung kann sich der Sinus jederzeit entzünden und einen apfelgroßen Abszess bilden. Reißt dieser auf, können Bakterien in die tiefer liegenden Gewebe und das Rückenmark eindringen – mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen.
Unsere Erfahrung
Dr. Thomas Laube verfügt über eine langjährige Spezialisierung auf dieses Krankheitsbild und hat bereits über 1.000 Hunde mit Dermoidsinus erfolgreich operiert. Die betroffenen Tiere führen nach dem Eingriff ein ungestörtes, normales Leben.
Eingang eines DS an der Hautoberfläche
2 DS zu Beginn der Operation – gefüllt mit schwarzem Talg und Haaren
Ein typischer DS – rechts Hautoberfläche, links geschlossenes Ende
Kontakt
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Weitere fachliche Informationen finden Sie auch auf unserer Seite Dermoidsinus beim Ridgeback.