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Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Dr. Thomas Laube engagiert sich neben seiner täglichen Praxistätigkeit auch im wissenschaftlichen Bereich und hat sein Fachwissen in Fachpublikationen niedergelegt.


Vorkommen, Diagnosestellung und Therapie des Dermoid Sinus

Autor: Dr. med. vet. Thomas Laube

Dermoid Sinus (DS) sind erblich bedingte Missbildungen der Haut, die in erster Linie im Rückenbereich von Rhodesian Ridgebacks vorkommen. In zunehmendem Maße werden sie allerdings auch bei anderen Rassen und an anderen Lokalisationen beschrieben. Betroffene Hunde zeigen meistens keine klinischen Anzeichen, weshalb diese komplexe Erkrankung häufig falsch interpretiert und zunächst nicht als therapiewürdig erachtet wird. Es kann jedoch zu Abszedierungen und im Einzelfall sogar zu entzündlich bedingten, zum Teil schweren neurologischen Ausfällen kommen. Die Diagnose ist meist allein durch gründliche Adspektion und Palpation zu stellen, zur Diagnosesicherung oder bei intrakraniell gelegenen DS können bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Einzig sinnvolle Therapie ist die komplette chirurgische Exzision mit begleitender antibiotischer Behandlung. Die Prognose ist gut, auch neurologische Defizite können sich regenerieren. Betroffene Tiere sollten in jedem Fall von der Zucht ausgeschlossen werden. Um eine genauere Vorstellung dieser Krankheit zu ermöglichen, sollen hier das klinische Erscheinungsbild, die exakte Diagnosestellung und die Therapie von DS veranschaulicht werden.

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Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Krankheitsbild, zur Operation und zu unseren Erfahrungen finden Sie auf unserer Seite zum Dermoidsinus (DS).


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